Hallo Herr Scheibenzuber!
 
Da sind wir wieder mit brandneuen "News":
 
Sali musste vorgestern in Vollnarkose ein Backenzahn gezogen werden (dicke Backe, hat ausgesehen wie ein Kampfhund mit Schlitzaugen :-)) ). Noa war äußerst verwirrt, weil ihre "Mama" so herumgetorkelt ist danach. Aber jetzt hab ich eine tolle Methode gefunden, den kleinen Quirl vorübergehend zur Ruhe zu bringen: Anscheinend kann sie sich noch gut an Ihre Infrarot-Lampe erinnern. Als ich nämlich Sali mit der Lampe bestrahlt habe, kam Noa sofort dazu, legte sich gemütlich hin und schlief sofort ein! Ha!
 
Noa, jetzt 13 Wochen alt, kann bereits "Sitz", "Hier", "Gib Pfote" (sehr praktisch beim Waschen!), "Platz" und natürlich und zuallererst "Bring". Das Apportieren liegt ihr wie den anderen im Blut, sie bringt mir sogar den Dreck, den sie nicht fressen darf. So kann ich ihn ihr gefahrlos aus dem Maul nehmen, denn auch "Aus" versteht und befolgt sie schon ganz toll. Im Auto liegt sie brav hinten bei Sali und bleibt auch schon sitzen, wenn ich Sali vorher (Rangordnung!!!) herauslasse.
Sali ist aber auch die beste Lehrmeisterin, von ihr hat Noa sogar schon das "Geh Pfoten waschen" gelernt: Sie springt schon ganz von allein in die Duschwanne, dreht sich um, setzt sich hin und wartet auf ihr Leckerli. Guter, braver Welpe!
 
Letzten Montag war Noa bei Frühlingstemperaturen zum ersten Mal im Bach planschen, noch ist sie nicht so verrückt nach Wasser wie Sali, aber der Matsch hat ihr schon sehr gut gefallen. Die beiden haben ausgesehen wie zwei verdreckte Flokatis! Herrlich! Zumindest haben wir wieder einmal Aufsehen erregt, denn die meisten Leute verstehen ja nicht, wie man es zulassen kann, dass ein Hund sich "schmutzig macht". Von wegen schmutzig! So ein Schlammbad ist doch gesund! Regt die Immunabwehr an! Und macht außerdem höllischen Spaß!
 
Was Noas Gesundheit betrifft: Die 2.Impfung haben wir vorige Woche mit Bravour absolviert, ohne zu meckern oder zu fiepen. Beim Tierarzt findet sie's genauso lustig und spannend wie Sali. Alle sind lieb zu ihr, warum sollte sie also Angst haben?
Durchfall hat sie noch kein einziges Mal gehabt, gekotzt hat sie auch noch nie (außer auf der Heimfahrt von Ihnen im Auto - seither nicht mehr).
 
Ständige Spielgefährten (außer Sali natürlich): eine Malteser-Hündin (Dascha, 11 Monate, wohnt bei uns im Haus), eine Englische Bulldog-Hündin (Flori, 1 Jahr alt, wie ein Panzer unterwegs - seeehr lustig), eine Collie-Mischlingshündin (Alicia, 4 Monate alt), eine Rauhaardackel-Hündin (Gusti, 3 Jahre alt), eine Doggen-Hündin (Gwendolyn, 10 Wochen alt und fast doppelt so groß wie Noa), ein Westie-Rüde (Max, 3 Jahre alt), und noch ein paar erwachsene Rüden, die gutmütig und nachsichtig "Onkel" spielen. So wie z.B. der riesige Leonberger Cyrus (7 Jahre alt), den schon Dubi seinerzeit angehimmelt hat.
So lernt Noa auch das Spielverhalten anderer Hunderassen kennen, was ja nicht so ganz unwichtig für sie ist. Mit Boxern und Schäferhunden haben wir's nicht so sehr, die einen sind zu grob, die anderen zu blöd. Sagt Sali. Die ist mal von einem Schäfer gebissen worden, seither weichen wir großräumig aus, wenn einer am Horizont auftaucht.
 
Mit den vier Katzen klappt's auch hervorragend, die lassen sich von Noa sogar in die Ohren zwacken und liegen gern bei ihr, wenn sie schläft.
 
So, das war's wieder mal an Neuigkeiten.
Viele liebe Grüße von uns allen!
H.Brunmair

 

 

 

Lieber Herr Scheibenzuber!
 
Jetzt muss ich Ihnen mal zu diesem gescheiten Welpen gratulieren! Wissen Sie, was der Zwerg (mittlerweile 10 kg schwer) vorgestern gemacht hat? Vorbemerkung: Für "Notfälle" haben wir im Vorzimmer noch eine Zeitung, mit Bounty-Küchenrolle belegt (saugt am besten), liegen. Als ich vorgestern für eine halbe Stunde zum Einkaufen weg war und zurückkam, war die Zeitung noch da, die Küchenrolle verschwunden. Im Wohnzimmer dann entdeckte ich das "Hoppala": eine Pfütze auf dem Hundeplatz, bedeckt mit der Küchenrolle aus dem Vorzimmer. Noa hat mir abgeschaut, wie ich ihre Pfützen mit der Küchenrolle aufgetunkt habe und hat es mir nachgemacht! Ich war nahe dran, sie für diese Intelligenzleistung zu loben, hab's mir aber dann doch verkniffen.
 
Außerdem ist Noa derart selbstbewusst und rotzfrech, dass sogar den rabiatesten Hündinnen, die von Welpenbesitzern geradezu gefürchtet werden, weil sie gerne Welpen "niederbügeln", die Spucke wegbleibt. Es bringt sie völlig aus dem Konzept, dass Noa ganz einfach keine Angst vor ihnen hat!
 
Sali hat sich von ihrem Backenzahn-Abenteuer schnell erholt und ist schon wieder am Raufen und Balgen mit Noa. Sie ist total glücklich mit "ihrem" Kind! Ab und zu zeigt sie ihr jetzt schon ihre Grenzen, und Noa reagiert klug darauf. Und dank Salis Erziehung ist Noa auch sämtlichen gleichaltrigen Welpen um Längen in der Entwicklung voraus. In jeder erdenklichen Hinsicht!
 
Bald werden wir mit den beiden wieder schwimmen gehen - sobald es nicht mehr ganz so kalt ist.
 
"An apple a day keeps the doctor away!"
 
 
Viele liebe Grüsse!
Wir melden uns wieder!
H.Brunmair & Co.